Fantasima 2012
Programmübersicht:
Freitag, 16.03.2012
09.00 Uhr KS Don Quijote, Theater Trittbrettl
09.00 Uhr MS Die kleine Raupe Nimmersatt, Pipifax - Helen Brugat
10.30 Uhr KS Don Quijote, Theater Trittbrettl
10.30 Uhr MS Die kleine Raupe Nimmersatt, Pipifax - Helen Brugat
14.00 Uhr KS Rumpelstilzchen, Lille Kartofler Figurentheater
14.00 Uhr MS Kamillentee für Brum, Figurentheater Margrit Gysin
15.30 Uhr KS Rumpelstilzchen, Lille Kartofler Figurentheater
15.30 Uhr MS Kamillentee für Brum, Figurentheater Margrit Gysin
17.00 Uhr RLB Krautesel, Dachtheater - Cordula Nossek
Samstag, 17.03.2012
09.30 Uhr MS Von der Prinzessin..., Theater Trittbrettl
09.30 Uhr KS Kasperl und die Wunschlaterne, Puppenbühne Andreas Ulbrich
11.00 Uhr MS Von der Prinzessin..., Theater Trittbrettl
11.00 Uhr KS Kasperl und die Wunschlaterne, Puppenbühne Andreas Ulbrich
14.00 Uhr MS Watch the birdy, teatro papelito
15.00 Uhr KS Der Fischer und seine Frau, Lille Kartofler Figurentheater
15.30 Uhr MS Watch the birdy, teatro papelito
16.30 Uhr KS Der Fischer und seine Frau, Lille Kartofler Figurentheater
16.30 Uhr MS Watch the birdy, teatro papelito
18.30 Uhr MS Das Buch von allen Dingen, Figurentheater Margrit Gysin
20.00 Uhr KS Was Rotkäppchen schon immer über Sex wissen wollte, Dachtheater - Cordula Nossek
Sonntag, 18.03.2012
09.30 Uhr MS Mimi und Brum feiern ein Fest, Figurentheater Margrit Gysin
09.30 Uhr KS Kasperl auf heißer Spur, Puppenbühne Zappelfetzn
11.00 Uhr MS Mimi und Brum feiern ein Fest, Figurentheater Margrit Gysin
11.00 Uhr KS Kasperl auf heißer Spur, Puppenbühne Zappelfetzn
13.00 Uhr KS* Workshop mit Brane Soce vom teatro Papelito (Dauer 2 Stunden)
15.00 Uhr MS Hänsel und Gretel, Theaterwerkstatt Dölsach
15.30 Uhr KS Das Mädchen und der Mond, Dachtheater - Cordula Nossek
16.30 Uhr MS Hänsel und Gretel, Theaterwerkstatt Dölsach
17.00 Uhr KS Das Mädchen und der Mond, Dachtheater - Cordula Nossek
KS = Kolpingsaal, MS = Saal der Musikschule, RLB = Raiffeisenbank Lienz KS* = Kolpingsaal Seminarraum.
Preise: Einzel ¬ 5,00 (Was Rotkäppchen...: ¬ 10,00, keine Sumsi Karten), Tageskarte ¬ 10,00, Festivalpass ¬ 25,00, es gelten die Sumsi-KiKuKarten und der Sumsi-KiKuPass.
Workshop: nur nach Voranmeldung(04852/600-306): ¬ 10,00, (Workshop ist nicht in der Tageskarte und im Festivalpass inkludiert, Sumsi KiKu-Karten und Sumsi-KiKu-Pass gelten dafür nicht)
Reservierung ist nur für Schul- bzw. Kindergartenvorstellungen und die Abendvorstellung möglich. Änderungen vorbehalten!
Die Künstler und ihre Stücke:
Theater Trittbrettl (A)
Das Kabarett und Puppentheater Trittbrettl wurde 1982 von Heini Brossmann als einzigartige Kombination von Schauspiel, Masken- und Puppenbühne als "fahrendes Theater" ins Leben gerufen. Die Stücke des Theater Trittbrettl behandeln in offener Spielweise mit teilweise animatorischem Charakter Konfliktsituationen aus dem Alltag und wollen zu deren spielerischer Bewältigung anregen. Gleichzeitig schlägt das Trittbrettl in diesem Metier eine Brücke zwischen Tradition und Moderne.
www.trittbrettl.at
für kluge Menschen ab 6, Dauer: 1 Stunde
Für die einen ist er ein Narr, eine lächerliche Figur, für andere ein Held, der seine Ideale lebt, obwohl er dafür ausgelacht wird. Auf jeden Fall ist Don Quijote, der "Ritter von der traurigen Gestalt", eine der großen Figuren der Weltliteratur.
Im Puppen- und Schauspiel in offener Spielweise begleiten wir ihn und seinen treuen Diener Sancho Pansa zu den legendären Stationen seines Kampfes: Der mutigen Eroberung des einzigartigen goldenen Helmes (der eigentlich eine Barbierschüssel ist& ), zum wagemutigen Duell mit dem gesättigten Löwen, dem unerschrockenen Gefecht mit den Riesen, die mit ihren Armen fuchteln und dann plötzlich in Windmühlen verwandelt werden. Das ist spannend, aber auch lustig und Livemusik sorgt für die verschiedenen Stimmungen.
Text: Heini Brossmann und Ioan Toma, Spiel: Heini Brossmann
Bühnenbild: Jakob & Heini Brossmann, Regie: Ioan Toma, Musik: Peter Marnul
Freitag, 16.3. um 9.00 und 10.30 Uhr im Kolpingsaal (Öffentliche Schulvorstellungen)
für neugierige Menschen ab 5, Dauer ca. 50 Minuten
Vor langer Zeit lebte in einem winzigen Königreich die kleine Prinzessin Leonore. Eines Tages hatte sie zu viele Himbeertörtchen gegessen und es wurde ihr so schlecht, dass sie sich niederlegen musste. Der königliche Doktor war sehr besorgt und ließ den König holen.
"Was fehlt dir denn? Du sollst alles haben was dir fehlt!" Da wünschte sich die Prinzessin den Mond. Alle Berater des Königs waren ratlos und erklärten, dass dies unmöglich sei. Nur der Hofnarr fand Rat und Ausweg. Wie es ihm gelang, den Wunsch der Prinzessin zu erfüllen, seht ihr in dieser Geschichte.
Gespielt wird in einem großen alten Schrankkoffer, aus dem sich das Schloss der Prinzessin entfaltet, begleitet von Live-Musik vom Hofmusikanten.
Schau- und Puppenspiel: Heini Brossmann
Regie: Stephan Kulhanek, Bühnenbild, Puppenbau: Peter Cigan und Jakob Brossmann
Musik: Peter Marnul
Samstag, 17.03., 09.30 und 11.00 Uhr, Musikschule
Kindertheater Pipifax (A)
Helen Brugat ist in Deutschland geboren, in Wien aufgewachsen und hat in Frankreich Schauspiel und Clownerie gelernt. Recht international also. Sie war 1986 Mitbegründerin des Kindertheater Pipifax und verzaubert seither Generationen von Kindern mit wunderbaren Geschichten, oft nach bekannten Bilderbüchern.
(Öffentliche Kindergarten-Vorstellung)
für kleine und große Leute ab 4, Dauer: 50 Minuten
Wer kennt sie nicht, die Geschichte der kleinen Raupe Nimmersatt, die eines schönen Tages aus ihrem Ei schlüpft und sich auf den Weg macht um ihren Hunger zu stillen, dabei allerhand erlebt und sich schließlich in einen wunderbaren Schmetterling verwandelt.
Helen von Pipifax animiert die Fantasie des Publikums indem sie die kleine Raupe - zum Teil mit Hilfe der kleinen ZuschauerInnen- erst groß und dick und anschließend zauberhaft zum schönen Schmetterling werden lässt und dabei auch noch einen Apfel, zwei Birnen, drei Zwetschken, vier Erdbeeren und fünf Orangen spielt. Untermalt wird die Geschichte mit den schon bekannten wunderschönen Melodien und Liedern, komponiert von Erich Meixner ("Die Schmetterling" )
Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Eric Carle.
Text und Spiel: Helen Brugat
Musik: Erich Meixner
Freitag, 16.3., 9.00 und 10.30 Uhr, Musikschule
(Öffentliche Kindergarten-Vorstellung)
Lille Kartofler Figurentheater (D)
Lille = klein, Kartofler = Kartoffeln und Lille Kartofler = Matthias Kuchta
Matthias Kuchta, ehemaliger Gymnasiallehrer und studierter Puppenspieler wohnt in Düsseldorf, seine Werkstatt und sein Atelier sind in Radegast an der Elbe, doch meist ist er unterwegs, in Europa und in Übersee. Bei FANTASIMA ist Matthias Kuchta von Anfang an dabei und begeistert uns mit seinen fast lebensgroßen Puppen und seinem humorvollen Spiel.
für Menschen ab 4, Dauer: ca. 45 Minuten,
"Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich der Frau Königin ihr Kind!" Das Puppenspiel folgt dem Märchen, wie es von den Brüdern Grimm aufgezeichnet worden ist und uns begegnen die vertrauten Figuren: Der prahlerische Vater, der gierige König und das verzweifelte Mädchen, das für die Hilfe eine kleinen Männleins einen hohen Preis zahlen soll...
Manche Verhaltensweisen von uns Erwachsenen finden sich als Karikatur wieder, manche Verhaltensweisen sind gar nicht lustig, oh nein, sie sind alles andere als lustig. Fröhliche und beklemmende Elemente wechseln einander ab. Jedoch folgt der Anspannung die Entspannung, die Erleichterung. Dabei wird versucht das Kinderpublikum immer hautnah (im Sinne des Wortes) in das Spiel einzubeziehen. Die Kinder haben die Möglichkeit, helfend und fördernd in die Handlung einzugreifen. Das Märchen wird in offener Spielweise gespielt. Das heißt: der Spieler bleibt sichtbar. Er ist auch dann und wann Erzähler. Doch die Kinder nehmen den Spieler schnell nicht mehr wahr. Der Spieler jedoch nimmt das Publikum sehr wohl wahr und kann - je nach Publikum - manche traurige Begebenheit abmildern, um das Publikum nicht zu überfordern. Und wenn Rumpelstilzchen schreit: "Das hat dir der Teufel gesagt" und mit dem rechten Fuß vor Zorn so tief in die Erde - bis an den Leib - hineinfährt und sich vor Wut entzweireißt, dann kann der Spieler mit den Augen zwinkern, sich die Nase reiben und sagen, "wie gut, dass das nur ein Spiel ist".
Figurenentwurf und -bau: Mechthild Nienaber und Matthias Kuchta
Freitag, 16.3., 14.30 Uhr und 16.00 Uhr, Kolpingsaal
für aufgeweckte Menschen ab 4, Dauer: ca. 45 Minuten,
"... myne Fru, de Ilsebill, will nich so, as ik wol will..." Das Märchen der Brüder Grimm handelt von dem uralten Wunsch des Menschen nach "mehr". Das Märchen zeigt zwei Seiten des Lebens: der Fischer verharrt, will sitzen bleiben, seine Frau drängt voran, will das Neue, die Erweiterung, das Wachsen. Erst soll der verwunschene Fisch das schöne Eigenheim besorgen, dann das Schloss, dann möchte man König sein, dann Kaiser, dann Papst und dann Gott. Mit dem letzten Wunsch kommt die Katastrophe und der Absturz. Der Fischer und seine Frau sitzen zum Schluss wieder im Nachttopf oder wie es bei Grimm eindrücklich heißt: in ihrem "ollen Pisspott".
Matthias Kuchta begeistert Kinder und Erwachsene - humorvoll und hintergründig!
Idee und Spiel: Matthias Kuchta, Figurenbau und Requisiten: Mechtild Nienaber und Matthias Kuchta, Regie: Paula Artkamp
Samstag, 17.03., 15.00 Uhr und 16.30 Uhr, Kolpingsaal
FIGURENTHEATER MARGRIT GYSIN (CH)
Die Schweizerin Margrit Gysin ist Absolventin der Theaterschule J. Lecoq Paris, ausgebildete Kindergärtnerin, Heilpädagogin und Puppenspieltherapeutin (Schweizer Institut für therapeutisches Puppenspiel - Leitung: Käthy Wüthrich).
Seit 1976 ist sie freischaffende Figurentheaterspielerin. Seit 1980 ist sie auch für verschiedene Lehraufträge in Theaterpädagogik, Figurenspiel und Kreativität an Seminaren, Kunst- und Fachhochschulen im In- und Ausland tätig. U.a. auch in der Leitung der Weiterbildung Figurenspiel an der Zürcher Hochschule der Künste.
Margrit Gysin spielt bei Festivals in aller Welt, zuletzt in Indonesien, Indien, Bhutan, Israel, Palästina, Afghanistan, Pakistan, Tansania, Zimbabwe und Kanada und stellt sich auch immer wieder in den Dienst von Hilfsprojekten.
für mitfühlende Menschen ab 4 Jahren, Dauer: ca. 45 Minuten
Eine Geschichte in der Geschichte: Ein kleiner und ein großer Teddybär sind die Protagonisten. Spielend verkleiden sie sich, schlüpfen in verschiedene Rollen und begegnen sich als Mimi und Brumm& .und dann wird Brumm krank. Er braucht dringend eine Ärztin. Diese will Mimi während Brumms Krankheit in ein Heim schicken. Aber Mimi will für Brumm eine liebevolle Krankenschwester sein....
Das vermeintlich idyllische Leben der beiden konfrontiert die Zuschauer mit Grunderfahrungen, die sowohl die Grenze zwischen Leben und Tod, wie diejenige zwischen den Geschlechtern betreffen. Die große und kleinen Zuschauer werden eingeladen, das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
Frei nach dem Bilderbuch von Gabrielle Vincent "Ernest est malade" ,
Spiel: Margrit Gysin
Regie: Andrea Gronemeyer und Irene Beeli
Figuren: Bärbel Haage, Michael Huber
Freitag, 17.3., 14.00 Uhr und 15.30 Uhr, Musikschule
für sensible Menschen ab 14, Dauer: ca. 60 Minuten
Thomas kann Dinge sehen, die andere nicht sehen können. Er sieht tropische Fische, die in den Grachten schwimmen, und die Schönheit von Elisa mit ihrem Bein aus Leder, das beim Gehen knirscht. Er sieht auch die Magie von Frau van Amersfoort, die vielleicht eine Hexe ist, ihn aber in die wunderbare Welt der Bücher einführt. Vor manchen Sachen würde Thomas aber lieber die Augen verschließen.
Wenn es in der Familie mal wieder kracht, setzt er sich ans Fenster, wo er so gut denken kann, und schreibt an seinem eigenen "Buch von allen Dingen" . "Später werde ich glücklich." steht da an zentraler Stelle. Dieses Ziel verfolgt Thomas mit vielen kleinen Schritten und verändert damit nicht nur sein eigenes Leben entscheidend. "Das Buch von allen Dingen" handelt von allem, was ein glückliches Leben ausmacht: der Liebe, der Familie, dem Sinn und dem Mut, zu sehen, was gesehen werden muss.
Von Guus Kuijer in einer Figurentheaterfassung von Margrit Gysin und Andrea Gronemeyer (Schnawwl Mannheim).
Spiel: Margrit Gysin; Puppen und Objekte: Bärbel Haage, Michael Huber
Bühnenraum: Christian Thurm; Kostüm: Eva Roos; Regie: Andrea Gronemeyer
Samstag, 17.3., 18.30 Uhr, Musikschule
für fröhliche Menschen ab 4 Jahren, Dauer: ca. 45 Minuten
Weil die Geschichte einfach zu schön ist, zeigen wir sie heuer noch einmal: Den geduldigen Bären Brum und die vorwitzige Maus Mimi kennen wir schon. Diesmal wohnen sie im wahrsten Sinne des Wortes in einer Geschichte, in einem großen magischen Buch nämlich. Für die beiden ist jeder Tag ein Fest, ein Heute-Fest...
Margrit Gysin über ihre Arbeit: "Das Figurentheater ist für mich Verkörperungskunst. Märchen und Geschichten stecken voller Bilder, die emotional und seelisch berühren, sie fördern Lebendigkeit und Kreativität. Im Alleingang spiele ich für Kinder und Erwachsene. Theater spielen heißt für mich: Geschichten erzählen"
Spiel: Margrit Gysin.
Figuren: Margrit Gysin und Michael Huber
Regie: Enrico Beeler.
Sonntag, 18.3., 09.30 Uhr und 11.00 Uhr, Musikschule
Dachtheater- Cordula Nossek (D/A)
Cordula Nossek studierte Schauspiel und Figurentheater an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin und absolvierte eine klassische Gesangsausbildung am Konservatorium Neubrandenburg. 1999 übersiedelte sie nach Wien, wo sie 2001 das Dachtheater mitbegründete.
Hauptanliegen des Dachtheater ist Theater für die Allerkleinsten, daneben konzentriert sich der Verein mit internationalen Kooperationen innerhalb der freien Szene auf die Förderung und Entwicklung freien Theaters für alle Altersgruppen. 2010 hat sie das Internationale Figurentheaterfestival der Künsterinnen "IF!" ins Leben gerufen, seit 2012 ist Cordula Nossek auch künstlerische Leiterin der Internationalen Puppentheatertage Mistelbach, die heuer schon zum 34. Male stattfinden.
www.dachtheater.com
für Menschen ab 4, Dauer ca. 45 Minuten
"Ich bin der Esel Franz und wurde vom Wurzellecker verzaubert. Und meine Bäuerin, die Luise, mag mich nicht mehr, weil ich den verbotenen Salat probiert habe.
Und jetzt steh´ ich da und weiß nicht mehr, was ich machen soll. Könnt ihr nicht mal vorbei kommen und mir helfen, damit ich wieder ein richtiger Esel werde und die Luise mich wieder mag?"
Cordula Nossek macht aus einem eher unbekannten Märchen der Gebrüder Grimm ein Märchenstück zum Mitspielen. Mit wenigen Mitteln begeistert sie ihr Publikum, verwandelte ein rotes Tuch in eine Hexe und einen Lederhandschuh in einen Gnom...
Text, Regie, Ausstattung und Spiel: Cordula Nossek
Freitag, 16.03., 17.00 Uhr, RLB
An dieser Stelle möchten wir der Raiffeisen-Landesbank Tirol, Bankstelle Lienz sehr herzlich für die finanzielle Unterstützung des Kinderprogramms der Stadtkultur Lienz und auch des Figurentheaterfestivals FANTASIMA danken!
für Erwachsene, Dauer: 60 Minuten
Das liebe Rotkäppchen macht einen erotischen Ausflug durch das altbekannte Märchen vom bösen Wolf und dem guten Jäger.
Rotkäppchen packt sich, was es kriegen kann. Den Wolf schickt es zum Blumenpflücken, den Jäger vernascht es in Großmutters Bett und am Ende hat es die Qual der Wahl. Wolf oder Jäger oder Jäger oder Wolf oder vielleicht beide?
Die Bühne, ein aufrecht gestelltes Bett, verwandelt sich in einen Märchenwald, eine Liebeswiese, ein Kuschelsofa oder eine Gartenlaube. Überall ein Stell-dich-ein!
Ein Theaterstück über das Ausprobieren und Verlieben
Regie: Peter Waschinsky
Spiel: Cordula Nossek
Bühnenbild, Kostüme & Figuren: Joachim Damm
Samstag, 17.3., 20.00 Uhr, Kolpingsaal
für Menschen ab 6, Dauer: ca. 45 Minuten
"Wohin will er, und was hat er vor?" fragte das Mädchen. "Dich will er rauben", gab das Rentier zur Antwort. Im Rentierschlitten fährt das Mädchen durch die glitzernde Schneelandschaft im gleißenden Mondlicht.
Der Mond möchte das Mädchen entführen. Ob deren List und Weisheit reichen, um ihm zu entkommen?
Ein Märchen aus dem Land der Tschuktschen (Russland), erzählt mit Schatten und Licht.
Spiel, Bühne & Inszenierungskonzept: Cordula Nossek
Idee, Dramaturgische Beratung & Inszenierungskonzept: Gudrun Schweigkofler-Wienerberger
Sonntag, 18.3., 15.30 Uhr und 17.00 Uhr, Kolpingsaal
Andreas Ulbrich war u.a. Lokomotivschlosser und Lehrer, bevor er Ende der achtziger Jahre Puppenspieler wurde. Er schreibt seine Stücke selbst, lässt sich aber beim Puppenbau (Ehepaar Höhne), bei der Musik (Ralf Zimmermann) und der. Regie (Wladimir Beljajew) unter die Arme greifen. Er hat ein fixes Theater in Berlin (Prenzelkasper), hat aber seinen Wohnsitz seit 2003 ins Mölltal in Kärnten verlegtund tourt seither auch als Alpenkasperl" durch Österreich und Südtirol. Seine Stücke sind humorvoll und - wie es sich für Kasperltheater gehört auch lehrreich!
www.puppenspieler.com
Kasperl und die Wunschlaterne
für Menschen ab 4, Dauer ca. 45 Minuten
Der Mond schenkt Kasperl eine Wunschlaterne. Drei Wünsche hat der Kasperl frei.
"Achte auf die Lampe und wähle Deine Wünsch sorgsam", rät der Mond dem Kasperl. Aber das ist nicht so leicht....
Der Berliner Puppenspieler Andreas Ulbrich lebt seit einigen Jahren in Winklern in Kärnten. Seine Stücke sind humorvoll und - wie es sich für Kasperltheater gehört - lehrreich!
Samstag, 17.03., 09.30 und 11.00 Uhr, Kolpingsaal
ACHTUNG! Wegen Erkrankung mussten die Vorstellungen und der Workshop mit dem theatero papelito leider ABGESAGT werden!
teatro papelito (SLO/I)
Der Slowene Brane Solce, der nun in Italien lebt, verwendet eine visuelle Symbolsprache und viel Musik um seine Geschichten ganz ohne Worte zu erzählen.
Papelito hält auch einen Workshop am Sonntag ab!
www.papelito.net
WATCH THE BIRDY - SCHAU, DAS VÖGELCHEN!
für fantasievolle Menschen ab 4 Jahren, Dauer 30 Minuten
Die Heldin der Geschichte ist die Schere. Sie schneidet einfache Papierformen, die wiederum von den Händen des Papierkünstlers Brane Solce zu den verschiedensten Kreaturen animiert werden.
Eine Collage kurzer, fröhlicher, bunter Szenen, arrangiert mit Musik und Geräuschen zu einem einzigartigen Papiermusical.
Samstag, 17.3., 14.00, 15.30 und 16.30 Uhr, Musikschule
ACHTUNG! Wegen Erkrankung mussten die Vorstellungen und der Workshop mit dem theatero papelito leider ABGESAGT werden!
für geschickte Leute ab 8, Dauer 2 Stunden
In einem zweistündigen Workshop zeigt Brane Solce, wie man seine Papierfiguren (zu sehen in den Vorstellungen "Watch the birdy - schau, das Vögelchen!" am Samstag Nachmittag in der Musikschule) herstellt und man sie zum Leben erweckt.
Für alle, die gerne mit Papier und Schere arbeiten, für kreative Leute, für PädagogInnen, Eltern und alle, die Spaß am Basteln und Spielen haben.
Nur gegen Voranmeldung unter 04852/600-306, der Workshopbeitrag beträgt ¬ 10,00 inkl. Material und ist nicht im Fantasima- Festivalpass bzw. der Tageskarte enthalten.
Sonntag, 18.3., 13.00 Uhr, Seminarraum im Kolpinghaus
PUPPENBÜHNE ZAPPELFETZN (A)
für furchtlose Menschen ab 4, Dauer: ca. 45 Minuten,
Es ist schon eigenartig, wenn plötzlich Dinge verschwinden!
Und so hat Kasperl neben den Erledigungen für seine Großmutter noch einiges zu tun: Er stürzt sich in das neue Abenteuer und hat auch schon eine heiße Spur&
Die ausgebildete Kindergärtnerin und studierte Pädagogin Brigitte Haslwanter spielt seit mehr als 10 Jahren Kasperltheater. Figuren und Requisiten baut sie in ihrem Atelier selbst. Die selbsterfundenen Geschichten werden mit einem Regisseur erarbeitet. Ihr Spiel ist geprägt von Lebendigkeit und Liebe zum Detail, bindet das Publikum mit ein und bringt kleine und große Leute zum Lachen.
Figurenbau u. Spiel: Brigitte Haslwanter
Regie: Eva Kaufmann, Berlin
Kulissen: Stefan Haller
Sonntag, 18.03., 9.30 und 11.00 Uhr, Musikschule
Theaterwerkstatt Dölsach (A)
Ein Bereich des sehr engagierten Osttiroler Vereines "Theaterwerkstatt Dölsach" ist dem Figurentheater gewidmet. Seit 2003 wurden 7 Figurentheaterproduktionen erarbeitet, einige in Zusammenarbeit mit Gernot Nagelschmied. Der "harte Kern" des Figurentheaters in Dölsach sind Elisabeth Steiner Riedl, Erna Inwinkel und Silva Lamprecht, die auch in diesem Jahr dabei sind.
www.theaterwerkstatt-doelsach.com
nach dem Märchen der Gebrüder Grimm
für Menschen ab 5, Dauer 40 Minuten
"Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald.
Es war so finster und auch so bitter kalt& ."
Wer kennt sie nicht, die Geschichte und das Lied von "Hänsel und Gretel" ?
Ganz klassisch nach dem Grimm Märchen gespielt und begleitet von bekannten Melodien vermittelt das Stück eine heimelige Stimmung und lässt doch die gruselige Spannung nicht vermissen.
Spielerinnen: Erna Inwinkl, Silva Lamprecht, Manuela Troger, Elisabeth Steiner Riedl
Figurenbau: alle Spielerinnen im Rahmen eines Seminars mit Gerti Tröbinger
Regie: Gernot Nagelschmied
Licht/Bühnenbau: Franz Wallensteiner
Textbearbeitung: Elisabeth Steiner Riedl
Foto: Antonia Michor
Sonntag, 18.3., 15.00 Uhr und 16.30 Uhr, Musikschule
Wir bedanken uns herzlich bei allen Sponsoren und Unterstützern!
Besonders danken wir dem Figurentheaterfestival Wels für die gute Zusammenarbeit!
www.figurentheater-wels.at
Und wer von Figurtentheater nicht genug bekommen kann, dem legen wir auch folgende Festivalseite ans Herz, auf dem Sie Links zu allen wichtigen österreichischen Figurentheaterfestivals finden:
http://www.puppentheater.co.at/programm/internationales-festival/182-oesterreichische-festivals.html