Fantasima - Lienzer Figurentheatertage

FANTASIMA 2017

Die 11. Auflage der Intern. Lienzer Figurentheatertage FANTASIMA findet vom 17. bis 19. März 2017 statt. So international wie in diesem Jahr war FANTASIMA noch nie!

Neben den Publikumslieblingen Matthias Kuchta alias „Lille Kartofler“ aus Deutschland, Margrit Gysin aus der Schweiz, dem Lokalmatador  „Alpenkasperl“ kommen heuer auch neue Künstler aus Italien, Deutschland, Argentinien und Israel nach Lienz.

Man darf sich schon auf ein buntes, interessantes, lustiges und berührendes Programm freuen.
Bleiben Sie neugierig!

Preise und Infos:

KS = Kolpingsaal (Adolf Purtscherstr. 6)
MS = Saal der Musikschule (Messinggasse 24)
BÜ =  Stadtbücherei (Egger-Lienz-Platz 2)

Preise: Tagesvorstellungen € 6,00, Abendstücke Vorverkauf € 10,00, Abendkasse € 12,00.
Tageskarte € 12,00, Festivalpass € 32,00, es gelten die Sumsi-KiKuKarten und der Sumsi-KiKuPass (ausgen. Abendstück).

Info: Stadtkultur Lienz, Liebburg, 04852/600-205 oder 306

Reservierung ist nur für Schul- bzw. Kindergartenvorstellungen und Abendvorstellungen möglich. Tel. 04852/600- DW 519, 306 oder 205.

KASPERL IN AFRIKA

KASPERL IN AFRIKA

So, 19.3., 14:30 und 16:00 Uhr, Musikschule
für lustige Menschen ab 4, Dauer ca. 45 Minuten

Der Kasperl ist sehr musikalisch und reiselustig! Mit seiner Ziehharmonika wandert er bis nach Afrika. Dort findet er den besten Postboten der Welt und erfährt die lebensrettende Kraft eines Wurstbrotes.

Natürlich trifft er auch auf Elefanten, eine Giraffe, den Löwen und das unvermeidliche Krokodil und hat manches Abenteuer zu bestehen.

Wie heißt es so schön: Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen!

Idee und Spiel: Andreas Ulbrich

PUPPENBÜHNE ANDREAS ULBRICH (A/D)

Andreas Ulbrich war u.a. Lokomotivschlosser und Lehrer, bevor er Ende der achtziger Jahre Puppenspieler wurde. Er schreibt seine Stücke selbst, lässt sich aber beim Puppenbau (Ehepaar Höhne), bei der Musik (Ralf Zimmermann) und der Regie (Wladimir Beljajew) unter die Arme greifen. Er hat ein fixes Theater in Berlin (Prenzelkasper), seit 2003 wohnt er aber im Kärntner Mölltal und tourt seither auch als „Alpenkasperl" durch Österreich und Südtirol. Obwohl er vor allem als Kasperbühne bekannt ist, spielt er auch Marionettentheater, wie wir heuer sehen werden.

www.puppenspieler.at

FOBI

FOBI

Sa, 18.03., 14.30 und 16:00 Uhr, Musikschule
für aufmerksame Menschen ab 5, Dauer

Fobi hat Angst. In einer großen grünen Tonne wurde er an den Strand gespült. Eigentlich gefällt es ihm hier – er mag das Meer und den Wind und genießt die Ruhe. Aber dann kommen die ersten Neugierigen, das könnte gefährlich sein …
Die Dorfbewohner haben Angst. Da steht eine große grüne Tonne am Strand und keiner weiß, woher sie kommt. Und dann bewegt sich auch noch was drin! Das könnte gefährlich sein …
Was passiert? Fobi verkriecht sich in seiner Tonne und die Dorfbewohner schlagen Alarm – Polizei, Absperrungen und Sirenengeheul sollen für Sicherheit und Ordnung sorgen …

Eine Geschichte über die Angst vor Fremdem und Fremden, ihre Überwindung und … Musik

Spiel und Ausstattung: Eva Sotriffer
Musik und Geräusche: Max Castlunger
Regie: Christian Mair

Eva Sotriffer (I)

Die Südtiroler Künstlerin Eva Sotriffer tritt seit 2009 mit ihren Puppen auf verschiedensten Bühnen vor allem im deutschen und italienischen Sprachraum auf. Gelernt hat sie mit und von Puppenspieler(inne)n seit 2006, davor ein Philosophiestudium in Frankreich abgeschlossen und ein paar Umwege übers Straßentheater und die Kostümbildnerei eingeschlagen. Seit 2010 arbeitet sie mit dem Perkussionisten Max Castlunger zusammen, der in seiner umfangreichen Instrumentensammlung für jede ihrer Figuren den richtigen Klang findet und den Stücken den nötigen Rhythmus gibt.

http://evasotriffer.blogspot.co.at/

WOYZECK

WOYZECK

Sa, 18.03., 20:00 Uhr, Kolpinghaus
nach Georg Büchner
für kluge Menschen ab 14, Dauer: 65 Minuten

Das Wichtigste auf der Welt ist für den Soldaten Franz Woyzeck seine Liebe zu Marie. Für sie und die Versorgung des gemeinsamen, unehelichen Kindes zehrt der von Visionen Getriebene sich auf. Um sich zu seinem kargen Sold ein Zubrot zu verdienen und seiner Familie ein besseres Leben ermöglichen zu können, hetzt Woyzeck von einem Nebenjob zum nächsten, lässt sich ausnützen und degradieren und kommt dabei nie zur Ruhe.
Marie indessen träumt von besseren Zeiten und betrügt ihn mit dem stattlichen Tambourmajor. Dies führt bei Woyzeck zu einem folgenschweren Ausbruch…

Im Zentrum der Kuckucksheim-Inszenierung steht die Deformation eines Menschen unter dem Druck gesellschaftlicher Strukturen. Daneben spielt Musik eine wichtige Rolle in dieser Produktion.

Als Grundlage für die im Stück live gesungenen und eigens komponierten Lieder dienen Gedichte von Georg Büchner und seinen Zeitgenossen, sowie Volkslieder, aus denen Büchner Texte und Fragmente in sein Stück integriert hat.

Idee und Entwicklung: Gyula Molnàr
Spiel: Stefan Kügel
Regie: Team Kuckucksheim, Regieassistenz: Benjamin Seeberger
Ausstattung: Frauke Lehmann-Hößle und Stefan Hößle
Puppen: Gigio Brunello
Musik: Dietmar Staskowiak

RONJA RÄUBERTOCHTER

RONJA RÄUBERTOCHTER

So, 19.03., 11.00 und 14:30 Uhr, Kolpingsaal
nach Astrid Lindgren
für mutige Menschen ab 6, Dauer: 50 Minuten

Potz, Pestilenz, wenn das mal gut geht! Als Borka mit seiner Sippe in die geteilte Burg des Räuberhauptmanns Mattis einzieht, ist der Ärger zwischen den beiden Banden vorprogrammiert. Während diese sich anfeinden, freunden sich ihre beiden Kinder heimlich an und erleben allerlei Abenteuer draußen im Wald, der voll ist von Druden, Gnomen, Rumpelwichten und allerlei sonderbaren Gestalten …Wie bei allen Stücken von Stefan Kügel darf man sich auch hier nicht nur auf Fabulierfreude und Fantasie freuen, sondern auch auf seine Lieder und deren wunderbaren Vortrag.

Spiel: Stefan Kügel
Regie und Musik: Dietmar Staskowiak
Puppen und Ausstattung: Frauke Lehmann-Hößle und Stefan Hößle

DAS APFELMÄNNCHEN

DAS APFELMÄNNCHEN

Sa, 18.03., 09:30 und 11:00 Uhr, Kolpingsaal
für neugierige Menschen ab 4, Dauer: 40 Minuten

Der sehnliche Wunsch eines armen Mannes nach einem einzigen Apfel an seinem Baum erfüllt sich endlich. Doch der Apfel wird so riesengroß, dass er dem armen Mann nur Probleme bringt. Probleme damit hat allerdings auch der Drache, der die Ernte des Landes bedroht...Die Buchvorlage dieses zauberhaften Stückes stammt von Janosch, Stefan Kügel bringt es mit viel Atmosphäre, guter Laune und live gesungenen Liedern auf die Bühne.Spiel und Ausstattung: Stefan Kügel
Musik und Regie: Dietmar Staskowiak

THEATER KUCKUCKSHEIM - STEFAN KÜGEL (D)

Stefan Kügel ist Jahrgang 1962. Nach Kunststudium und Schreinerlehre führte ihn sein Weg zum Figurentheater. Sein 1990 gegründetes Theater Kuckucksheim ist ein fester Bestandteil der fränkischen Theaterszene und regelmäßig auf Festivals im deutschsprachigen Raum zu Gast. In seinen Eigenproduktionen für Kinder und Erwachsene steht Stefan Kügel als Puppenspieler, Schauspieler und Sänger auf der Bühne.
Im Sommer 2000 eröffnete er seinen eigenen Spielort, eine zum Theater ausgebaute Scheune im fränkischen Heppstädt.
    
www.kuckucksheim.de

DIE PRINZESSIN AUF DER ERBSE

DIE PRINZESSIN AUF DER ERBSE

So, 19.03., 09:30 und 11:00 Uhr, Musikschule

für pfiffige Menschen ab 4, Dauer ca. 45 Minuten

»Es war einmal ein Prinz, der wollte eine Prinzessin heiraten, aber es sollte eine wirkliche Prinzessin sein. Nun reiste er die ganze Welt umher, um eine solche zu finden, aber überall stand etwas im Wege. Prinzessinnen waren schon genug da, aber ob es wirkliche Prinzessinnen waren, dahinter konnte er nicht kommen, immer war etwas da, was nicht stimmte.«

Auf vergnügliche Art wird das Märchen von Hans Christian Andersen erzählt, dessen Hintergrund eigentlich der Konflikt von Sein und Schein ist. Wie immer spielt Matthias Kuchta mit seinen fast lebensgroßen Stoffpuppen und führt nicht nur die Puppen, sondern ist auch Erzähler und Hofdiener.

Spiel: Matthias Kuchta
Figurenbau: Matthias Kuchta

HANS MEIN IGEL

HANS MEIN IGEL

Sa, 18.03., 14.30 und 16:00 Uhr, Kolpingsaal
für nette Menschen ab 4, Dauer ca. 45 Minuten

Das Märchen „Hans mein Igel“ gehört zu den weniger bekannten Märchen der Brüder Grimm. Es ist die Geschichte des jungen Hans, der wegen seines stacheligen Igelpelzes das Elternhaus verlassen muß. Mit einer großen Schweineherde haust er im Wald. Er erreicht einigen Wohlstand. Sein stacheliges verletzendes Aussehen erregt aber jedermanns Abscheu. Nach allerlei Abenteuern und Schwierigkeiten lernt eine Königstochter ihn lieben und hilft ihm, den Igelpelz abzustreifen.

Spiel: Matthias Kuchta
Figurenbau: Mechtild Nienaber und Matthias Kuchta

FIGURENTHEATER LILLE KARTOFLER (D)

Seit Anfang an Publikumsmagnet bei FANTASIMA: Matthias Kuchta, ehemaliger Gymnasiallehrer und studierter Puppenspieler wohnt in Düsseldorf, seine Werkstatt und sein Atelier sind in Radegast an der Elbe. Doch meist ist er unterwegs, in Europa und in Übersee, wo er seine Stücke mit fast lebensgroßen weichen Textilfiguren  auch auf Englisch oder Französisch und sogar auf Russisch spielt. Sein Spiel begeistert Kinder wie Erwachsene, haben seine Inszenierungen doch auch eine Hintergrund-Ebene, die auch den Großen viel zu Lachen, aber auch zum Nachdenken gibt. Lille Kartofler bedeutet übrigens so viel wie „Kleine Kartöffelchen“

www.lille-kartofler-figurentheater.de

 

KÜNSTLER IM GESPRÄCH

KÜNSTLER IM GESPRÄCH

Margrit Gysin und Matthias Kuchta im Gespräch mit Heidi Fast

Fr, 17.03., 20.00 Uhr, Stadtbücherei Lienz
Für alle, die hinter die Kulissen schauen wollen ab 12

Margrit Gysin und Matthias Kuchta waren von Anfang an Publikumslieblinge, die nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Zuschauer in ihren Bann ziehen.
Zwar spielt der Deutsche Kuchta mit ganz großen Figuren und die Schweizerin Gysin mit sehr kleinen, dennoch überwiegen die Gemeinsamkeiten: Beide sind nicht nur der gleiche Jahrgang, sie spielen auch international in mehreren Sprachen, engagiere sich sozial, für beide ist der pädagogische Hintergrund wichtig, beide spielen mit viel Humor, haben auch in den vielen Jahren ihrer Arbeit das Kind in sich noch nicht verloren und sprechen mit ihren Stücken Kinder und Erwachsene gleichermaßen an.

Die FANTASIMA-Organisatorin Heidi Fast spricht mit den beiden Künstlern über ihren Werdegang, ihre Kunst und was ihnen wichtig ist, im Figurentheater und im Leben.

ACHTUNG! Begrenzte Zuschauerzahl, bitte Karten bis Freitag Mittag unter 04852/600-519 reservieren! Das gilt auch für Besitzer der Tageskarte und des Festival-Passes!

DAS BUCKLIGE MÄNNCHEN

DAS BUCKLIGE MÄNNCHEN

Sa, 18.03., 09:30 und 11:00 Uhr, Musikschule
für freundliche Menschen ab 5, Dauer: ca. 60 Minuten

Inspiriert von dem alten Volkslied „Das bucklichte Männlein“ erzählt das Stück von einem Tunichtgut, der unaufhörlich für Sand im Getriebe sorgt und dafür, dass etwas ganz und gar nicht rund läuft und gelingt! „Ungeschickt lässt grüssen!“ Kleine Geschichten vom alltäglichen Scheitern, wie sie keineswegs nur Kinder erleben, werden humorvoll nacherzählt.„Wenn i will is Stübli goh,
will go Süppli esse,
isch das bucklig Männli do,
und het die halbi gfrässe“„

…Gleichzeitig will ich deutlich machen, dass das, was wir für Wirklichkeit halten, oft nur unsere Sichtweise auf die Wirklichkeit ist. Sind wir vielleicht nicht doch selbst das bucklige Männlein oder das böse Schicksal oder die unverständige Außenwelt, die wir so gerne für unser Scheitern verantwortlich machen?“ (Margrit Gysin)

Spiel: Margrit Gysin
Regie/Beratung:Silvana Gargiulo
Bühne/Figuren:Michael Huber, Margrit Gysin
Kostüm: Yvonne Hänzi
Instrumentenbau: Vincent Mundschin

DIE STERNTALER

DIE STERNTALER

Fr, 17.03., 14:00 und 16:00 Uhr, Musikschule
für mitfühlende Menschen ab 5, Dauer: ca. 60 Minuten

Eine alte Frau verschenkt ihr letztes Brot, ihr Schlüssel, ihr roter Faden, ihr goldenes Nichts…. Die Märchen hat sie sicher schon lange vergessen. Die Märchen aber haben sie nicht vergessen. Die Alte lernt sie wieder kennen in einer kalten Winternacht in ihrem Taschentuch. Da findet sie ein kleines Mädchen, das Sterntalerkind.
Das „ Es war einmal“ des Märchens führt hinter die Häuser ins weite Feld.
Der Schnee fällt weisser als Schnee.
Das einsame Mädchen isst ihn, trinkt ihn.
Das Bett des Kindes treibt mit dem Schneegestöber weltaus.
Hinter den Bergen tröstet das Reh…
Im einsamen Wald verschenkt das Kind sein letztes Hemd.
Um Mittenacht fallen die Sterne und deuten dem Sterntalerkind den Weg.

Spiel: Margrit Gysin; Puppen und Objekte: Bärbel Haage, Michael Huber
Bühnenraum: Christian Thurm; Kostüm: Eva Roos; Regie: Andrea Gronemeyer

FIGURENTHEATER MARGRIT GYSIN (CH)

Margrit Gysin besuchte die Theaterschule J.Lecoq in Paris und arbeitet seit 45 Jahren weltweit als freischaffende Figurenspielerin, Heilpädagogin und Puppenspieltherapeutin. Sie macht dies mit Sensibilität, Können, Humor und vor allem mit viel Liebe.
Für Margrit Gysin ist Figurentheater Verkörperungskunst, die Geschichten erzählt. Diese Geschichten berühren seelisch und emotional, fördern Lebendigkeit und Kreativität. Alle Figuren sind Teile von ihr selbst sagt sie und spielt Stücke über Themen, die sie interessieren: Andersartigkeit, Solidarität, Menschenwürde, Sinnfragen, oft lässt sie aus unspektakulären Kleinigkeiten wunderbare Geschichten entstehen.

www.figurentheater-margrit-gysin.ch

TINY OCEAN – KLEINES MEER

TINY OCEAN – KLEINES MEER

Fr., 17.03.2017, 09:00 und 10:30 Uhr, Musikschule
Offene Kindergartenvorstellung für seetüchtige Menschen ab 4, Dauer ca. 50 Minuten

Die beiden Schauspielerinnen aus Israel erfinden und spielen einen kleinen Ozean in drei Aquarien: In diesem Meer leben singende Muscheln, eine goldene Meerkatze, spitzbübische Quallen, ein riesiger oranger Fisch und andere Kreaturen.
Als dann ein Schiff sinkt, erleben der kleine rote und der kleine silberne Fisch ein Abenteuer. Sie treffen auf ein tanzendes Kleid, erschrecken vor der Schiffsmaschine, sehen ein Feuer unter Wasser und gewinnen einen wertvollen Schatz. Der ist aber nicht aus Gold!

Autorinnen, Regie und Ausstattung: Liat Shabtai, Maayan Resnick
Spiel: Liat Shabtai, Rotem Goldenberg
Künstlerische Leitung: Marit Ben Israel
Musik: Dan Karger
Text: Tzipor Frumkin, Übersetzung: Gerti Tröbinger

THE TRAIN THEATER (ISR)

Das „Train Theater” wurde 1981 in Jerusalem gegründet und entwickelte sich zur inspirativen Quelle des Israelischen Puppentheaters. Es hat die Förderung des Puppentheaters für junges Publikum mit hohem Qualitätsanspruch zum Ziel. Das Repertoire hat seinen Schwerpunkt auf künstlerisch, visuellem Theater für Kinder von 2-12 Jahren und die ganze Familie. Das Train Theater veranstaltet seit 1982, jährlich im August das Puppentheaterfestival in Jerusalem.

www.traintheater.com.il

 

 

DER STANDHAFTE ZINNSOLDAT

DER STANDHAFTE ZINNSOLDAT

Fr, 17.03., 09:00, 10:30 Uhr und 15:00 Uhr, Kolpingsaal
offene Schulvorstellung für fantasievolle Menschen ab 6, Dauer 40 Minuten

„Der standhafte Zinnsoldat" ist nicht nur eine wunderbare Geschichte, es ist auch eine in der Welt des Spielzeugs versetzte Parabel über das Leben. Deshalb hat der Protagonist, ein kleiner Soldat mit einem einzigen Bein nicht nur das Temperament, das ein Soldat haben muss, er hat auch eine zartes und romantische Herz, das ihm den Mut verleiht, sich seinem Schicksal zu stellen.

Als guter Soldat beschwert er sich nie über sein Unglück und er trotzt den Gefahren mit der Stärke eines Ritters. Die platonische Liebe zu der zerbrechlichen und zarten Tänzerin, unterstützt seinen Wunsch, zu seiner Liebe zurückzukehren.

Die Techniken des Figurenspieles sind vielfältig und ändern sich wegen der dramatischen Notwendigkeit in jeder Szene. Die Dekoration, die Puppen und die Kleidung der Charaktere nehmen uns mit an den Anfang des 19 Jahrhunderts – in jene Zeit, in der auch der Autor Hans Christian Andersen lebte. Und durch die Magie der Puppen ist es, als ob wir ihm selbst beim Erzählen diese außergewöhnliche Geschichte "Der standhafte Zinnsoldat" zusehen und zuhören würden.

Regie: Raphael Curci
Spiel: Omar Alvarez
Sprecher: Heini Brossmann
Ausstattung und Figurenbau: Omar Alvarez Puppetry Arts Company Argentina
Autor: Hans Christian Andersen
Musik: Gustavo Spatocci

OMAR ALVAREZ (ARG)

Omar Alvarez ist einer der bekanntesten Puppenspieler in Argentinien. Er selbst hat ein wunderbares kleines Puppentheater in Buenos Aires von dem aus er mit seinen Stücken die ganze Welt bereist. Gegründet in Buenos Aires im Jahr 1987 von den Brüdern Claudio und Omar Alvarez, arbeitet das Unternehmen  an der Entwicklung von Puppentheater in Argentinien.
Die Qualität und das Niveau ihrer Inszenierungen wurden durch mehr als dreißig nationale und internationale Auszeichnungen anerkannt.

www.omaralvareztiteres.com.ar

DIE KÜNSTLER UND IHRE STÜCKE:

Programm:

Freitag, 17.03.2017

08:30    KS    Der standhafte Zinnsoldat, Omar Alvares
09:00    MS    Tiny ocean – kleines Meer, The Train Theater
10:30    KS    Der standhafte Zinnsoldat, Omar Alvares
10.30    MS    Tiny ocean – kleines Meer, The Train Theater
14.00    MS    Die Sterntaler, FT Margrit Gysin
15:00    KS    Der standhafte Zinnsoldat, Omar Alvares
16.00    MS    Die Sterntaler, FT Margrit Gysin
20:00    BÜ    Künstler im Gespräch

Samstag, 18.03.2017

09:30    MS    Das bucklige Männchen, FT Margrit Gysin
09:30    KS    Das Apfelmännchen, Theater Kuckucksheim
11:00    MS    Das bucklige Männchen, FT Margrit Gysin
11:00    KS    Das Apfelmännchen, Theater Kuckucksheim
14:30    KS    Hans mein Igel, Lille Kartofler FT
14:30    MS    Fobi, Eva Sotriffer
16:00    KS    Hans mein Igel, Lille Kartofler FT
16:00    MS    Fobi, Eva Sotriffer
20:00    KS    Woyzeck, Theater Kuckucksheim

Sonntag, 19.03.2017

09:30    MS    Die Prinzessin auf der Erbse, Lille Kartofler FT
11:00    KS    Ronja Räubertochter, Theater Kuckucksheim
11:00    MS    Die Prinzessin auf der Erbse, Lille Kartofler FT
14:30    MS    Kasperl in Afrika, Alpenkasperl Andreas Ulbrich
14:30    KS    Ronja Räubertochter, Theater Kuckucksheim
16:00    MS    Kasperl in Afrika, Alpenkasperl Andreas Ulbrich