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LA DOUCEUR ET L'ESPRIT

"Das Süße und das Lebhafte" heißt der Ensemble-Name übersetzt. Veronika Egger
(Violine und Viola da Gamba), Marianna Bisacchi (Cembalo), Nadia Prousch (Blockflöte) und Anika Dobreff (Oboe) widmen sich in ihren Konzerten der Musik des frühen 18. Jhd., sind aber auch dem einen oder anderen zeitgenössischen Werk nicht abgeneigt.

Karten verfügbar
Samstag, den 18.Februar 2017 um 20:00 Uhr
Samstag, den 18.Februar 2017 um 21:45 Uhr
Freitag, den 17.Februar 2017 um 11:00 Uhr
Stadtkultur Lienz
Spitalskirche
frei
€ 16 pro Person
€ 9 pro Person (SchülerInnen, StudentInnen, Präsenzdiener und Behinderte mit Ausweis)
€ 18 pro Person
€ 10 pro Person (SchülerInnen, StudentInnen, Präsenzdiener und Behinderte mit Ausweis)

Das Ensemble LA DOUCEUR ET L‘ ESPRIT legt seinen Schwerpunkt auf die Interpretation der affektreichen und ausdrucksstarken Musik des 18. Jahrhunderts.
Die Besetzung Violine, Oboe, Blockflöte, Viola da Gamba und Cembalo ist prädestiniert für das reiche Kammermusikwerk deutscher Komponisten wie Telemann und Fasch, andererseits für italienische oder französische Komponisten wie Corelli, Vivaldi oder Morel.
Neben diesen fühlt sich das Ensemble auch dem frühbarocken und zeitgenössischen Repertoire verpflichtet, das durch Komponisten wie Merula oder Riccio bzw. Radulescu oder Resch vertreten ist.
Dabei ziehen sich LA DOUCEUR ET L‘ ESPRIT (das Süße und das Lebhafte) wie ein roter Faden durch das gesamte Repertoire.

Marianna Bisacchi aus Florenz, hat Klavier bei Maria Tipo und Alessandro Specchi am Konservatorium ihrer Heimatstadt studiert. Ihr Diplom hat sie mit der höchsten Note und Auszeichnung abgeschlossen. Weiterführend studierte sie Klavier bei Konstantin Bogino und Kammermusik bei Maureen Jones und Dario De Rosa .
In der Klasse für Cembalo am Konservatorium Trient spezialisierte sie sich auf Barockmusik bei den Professoren F.M. Recchia, G. Di Meo, F. Braga und A. Marcon. Mit C. Astronio vertiefte sie ihr Studium. Sie nahm als Cembalistin an Meisterkursen bei G. Murray, A. Staier und A. Lawrence-King teil und arbeitete als begleitende Cembalistin bei Sommerkursen mit der Musica Antica Bozen zusammen.
Sie hat für verschiedene Konzertvereine, wie das Copenhagen Summer Festival, l’Autunno Musicale di Como, Società di Musica da Camera di Bologna, Gonfalone di Roma gespielt und wirkte bei Radioaufnahmen der RAI3 mit. Sie ist Dozentin für Kammermusik am Konservatorium in Verona.

Anika Dobreff hat im Alter von sechs Jahren den ersten Blockflötenunterricht am Konservatorium „Richard Wagner- Regeny“ in Rostock bekommen. Im Alter von 13 Jahren begann sie dort mit Oboenunterricht. Sie nahm erfolgreich an den Wettbewerben „Jugend musiziert“ auf regionaler und nationaler Ebene teil. Nach dem Abitur nahm sie das Studium in beiden Instrumenten an der Hochschule für Musik und Theater Rostock auf, an der sie 2004 in Blockflöte und 2005 in Oboe diplomierte. Sie besuchte Kurse für Oboe bei Gregor Witt, Burkhard Glaetzner und Arnaldo de Felice. Sie spielte bei zahlreichen Orchestern und Kammermusikprojekten in Deutschland, Italien und Spanien. 
Seit 2001 unterrichtete sie Blockflöte an den Musikschulen in Rostock und Berlin und seit September 2006 am Südtiroler Musikinstitut. Seit 2008 beschäftigt sie sich mit der Barockoboe, Kurse bei Andreas Helm, Philip Nodel, Alfredo Bernadini. 2008 ist eine Ausgabe ihrer Blockflötenstücke für Kinder „Kuckuck und Frosch-Eine Sammlung von Spielstücken für Anfänger auf der Blockflöte“ im „Verlag 433“ erschienen, 2010 die italienische Ausgabe „La rana e il cucù“. 2012 erschien „Mäusefest-La festa dei topi“ mit Ensemblestücken für Anfänger auf der Blockflöte. 2015 “Mit Tierfreunden durch das Jahr”.

Veronika Egger lebt und arbeitet in Südtirol. Ihre Grundausbildung erhielt sie am Konservatorium in Bozen bei Isabella Cavagna und Georg Egger, anschließend spezialisierte sie sich am Mozarteum in Salzburg bei Martin Mumelter in der Musik des 20. Jhs und der Gegenwart, in Kammermusik bei Lukas Hagen, Thomas Riebl und Rainer Schmidt, und an der Hochschule in München bei Mary Utiger, Kristin von der Goltz und Christine Schornsheim in historischer Aufführungspraxis. Den Grundstein zum Gambenspiel legten Arno Jochem und Hille Perl.
Sie ist Konzertmeisterin und Solistin des Conductus Ensemble Meran, das eine Brücke schlägt zwischen Alter und Neuer Musik, Konzertmeisterin des Ensembles für Alte Musik „Marini Consort Innsbruck“ und spielt seit Jahren bei der „Streicherakademie Bozen“ sowie beim Ensemble „Cordia“ in Bruneck. Ihre kammermusikalische Spielwiese als Geigerin und Gambistin ist das Ensemble „la Douceur et l´Esprit“. Nicht zuletzt ist sie Geigerin, Sängerin und Gambistin der Gruppe „Opas Diandl“, welche die Tradition der Volksmusik im Alpenraum auf eine ganz neue Art interpretiert und weiterführt.

Nadia Prousch, geboren 1979 in Bruneck. Erster Musikunterricht an der Musikschule St.Martin in Thurn bei Iarone Chizzali und Jutta Cristofolini, weiters Unterricht an der Musikschule Bruneck bei Petra Niederwolfsgruber. 1996 und 1998 erster Preis beim Jugendwettbewerb „Prima la musica“ in Österreich. Ab 1998 Blockflötenstudium an der „Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien“ bei Hans Maria Kneihs. Diplom im März 2005 mit Auszeichnung. Mehrere Würdigungspreise und Stipendien der Universität. Postgraduales Studium an der „Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten“ bei Walter van Hauwe.
Meisterkurse bei Gerd Lünenbürger und Lorenzo Cavasanti. Rege internationale Konzerttätigkeit in Österreich, Deutschland, Niederlande, Luxemburg, Italien und Schweiz. Seit 2007 ist sie Lehrerin am Institut für Musikerziehung in Südtirol.

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