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Stadtorchester Lienz

Auf dem Programm des traditionellen Frühjahrskonzertes des Stadtorchesters Lienz stehen Auszüge aus dem Oratorium "Das Buch mit sieben Siegeln" des österreichischen Komponisten Franz Schmidt und die Orchesterfassung des Werkes „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, Hob.XX/1A“ von Joseph Haydn. „Das Buch mit sieben Siegeln“ ist ein im Jahr 1937 fertiggestelltes und 1938 in Wien uraufgeführtes Werk nach Motiven der biblischen Offenbarung des Johannes. 1937 schrieb Franz Schmidt die letzte Note seines Oratoriums in seinem Heim in Perchtoldsdorf. Es waren Jahre von der ersten Skizze bis zur Vollendung des Werkes, welches als das größte dieses Komponisten gilt, vergangen. „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ von Joseph Haydn stammt aus dem Jahre 1787. Bei der Komposition, die in mehreren Fassungen vorliegt, handelte es sich ursprünglich um eine Passionsmusik für Orchester. Thematisch bezieht sich das Werk auf die sieben letzten Worte Christi. Das Stadtorchester spielt die genannte ursprüngliche Komposition als Orchesterwerk. Als Solisten des Abends treten Florian Mattersberger (Bariton) und Lukas Außerdorfer (Orgel) auf. Der Schauspieler Dominik Raneburger trägt einen Text des deutschen Philologen Walter Jens vor. Dirigent ist Gerald Mair.

Karten verfügbar
Samstag, den 06.April 2019 um 20:30 Uhr
Samstag, den 06.April 2019 um 21:45 Uhr
Freitag, den 05.April 2019 um 11:30 Uhr
Stadtkultur Lienz
Kirche Hl. Familie
frei
€ 18 pro Person
€ 9 pro Person (SchülerInnen, StudentInnen, Präsenzdiener und Behinderte mit Ausweis)
€ 20 pro Person
€ 10 pro Person (SchülerInnen, StudentInnen, Präsenzdiener und Behinderte mit Ausweis)

Gerald Mair steht seit 2012 am Pult des Lienzer Klangkörpers. Aufgewachsen in Dölsach, einer Nachbargemeinde von Lienz strebte er seit der Volksschule eine musikalische Laufbahn an. Mit 7 Jahren erlernte er Klavierspielen und mit 13 Jahren begann seine Ausbildung am Kontrabass an der Musikschule Lienzer Talboden. Wenige Jahre später wurde er Mitglied im Stadtorchester Lienz und wirkte dort bis 2011 als Kontrabassist mit. Diese Zeit prägte seinen weiteren Weg zum Dirigenten. Nach Absolvierung des Gymnasiums folgte ein umfangreiches Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien in den Fächern Kontrabass, Dirigieren und Pädagogik. Zusätzlich studierte er auch Kulturmanagement. Seit 2015 betreibt Gerald Mair ein vertiefendes Dirigierstudium bei Manfred Huss, der ihm die Lehre Hans Swarowskys vermittelt. Schon in jungen Jahren wurde er zu einem gefragten Gastdirigenten bei zahlreichen Kammerorchestern in Österreich und u.a. dem Musikfestival Königgrätz (Hradec Králové); Zum Abschluss des Meisterkurses für Dirigieren, geleitet von Univ. Prof. Johannes Wildner, dirigierte er im Sommer 2011 bei den Festspielen St. Margarethen erstmals Beethovens VII. Sinfonie. Mit den besten und engagiertesten Musikern seiner Generation formierte er die Klangvereinigung Wien. Schon 2009 feierte dieses Orchester unter seiner Leitung auf seiner ersten Tournee internationale Erfolge.

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Dominik Raneburger ist Schauspieler und wird zwischen der Musik Haydns einen Text des deutschen Philologen Prof. Walter Jens rezipieren. Er studierte am Max Reinhardt Seminar in Wien, wirkte bereits in unzähligen Fernsehproduktionen mit (z.B. Soko Donau, Tatort, Vorstadtweiber) und arbeitet erfolgreich u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus und den Festspielen in Reichenau. 

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